Nördliche Dolomiten
Autor
 
Q-Treiber
42929 Wermelskirchen
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Tourdaten
Regionen
Südtirol, Alto Adige
Land
Italien
Länge -
Tour-Beschreibung
Ausgangs- und Endpunkt der Tour ist das kleine Bergdorf Steinegg (Collepietra) bei Bozen. Gleich zu Beginn rollen wir über 15 geniale Kehren (Tornanti) hinab ins Eisacktal, gewinnen dann aber sofort wieder an Höhe und folgen der Strada Provinciale 24 vorbei an der Seiser Alm bis Kastelruth. Am Ortseingang von St. Ulrich biegen wir links ab und steuern Lajen (Laion) an. Nun folgt eine einspurige schmale Straße am Hang entlang die einmalige Ausblicke ins Eisacktal (Bild 3) und auf die gegenüberliegenden Höhenzüge bietet, bevor wir über 12 Kehren bergab die kleine Ortschaft Gudon erreichen.

Jetzt steht das malerische Villnößtal auf dem Fahrplan. Um zum ersten Zwischenziel, dem Passo del Erbe (Würzjoch) zu gelangen, wählen wir die weniger befahrene Alternativstrecke über Funes, San Pietro und Colle (Bilder 5+6). Die meisten Biker fahren ab Brixen über die breitere gut ausgebaute Straße zur Passhöhe, obwohl die Alternativstrecke interessanter ist. Wir erreichen den Passo di Eores und dann kommt rechts der Sasso Putia (2875 m) ins Bild. Am Fuß dieses Bergriesen verläuft die Scheitelstrecke des Passo del Erbe von West nach Ost. Pause und Einkehr im Alpengasthof „Ütia de Börz“ (Bild 10+11) auf 2006 m Höhe.

Nur ungern verlassen wir nach einer ausgedehnten Pause den gepflegten Gasthof und nehmen die Straße hinab über die Ostrampe nach San Martino in Badia unter die Räder. 18 km durch das Gadertal Richtung Süden stehen nun auf dem Programm, mal links und mal rechts der Gader (Gran Ega) entlang, bevor wir in Corvara eintrudeln und damit den Einstieg zum Passo Gardena nehmen. Es folgen 16 allerfeinste Kehren auf dem Weg nach oben und dann das obligatorische Fotoshooting auf der Passhöhe. Links das Sellamassiv und rechts die Cirspitzen – ein beeindruckendes Panorama.

Über gepflegten Asphalt fliegen wir talwärts um gleich darauf mit kräftigem Dreh am Gasgriff das Bike wieder hoch auf 2240 m Höhe zu treiben. Das Sellajoch ist erreicht. Der Rundumblick ist fantastisch: Richtung Nordost begrenzt die Geislergruppe den Horizont, der Sassolungo ist zum Greifen nah, das Sellamassiv zur Linken und im Südosten ist der Marmolada-Gletscher (Bild 26) zu erkennen. Nach 24 Tornanti über die Südrampe biegen wir rechts ab ins Val di Fassa, durchqueren die Touristenmetropole Canazei und nehmen Kurs auf Vigo. Zum Abschluss noch der Passo Costalunga und dann entlang des Rio Carezza bis ins Val d’Ega. Über 11 saubere Spitzkehren geht’s hoch nach San Valentino in Campo und nun folgen wir der Strada Provinciale 132 bis zum Endpunkt.
Bilder


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